Bratislava in der Slowakei

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Kelten, Römer, Awaren, Deutsche, Magyaren, Juden und Slowaken waren die prägendsten Ethnien in der Geschichte der slowakischen Hauptstadt Bratislava. Die wechselhafte Geschichte als Hauptstadt des Königreichs Ungarn (1536-1783 und 1848), als Hauptstadt der ersten slowakischen Republik (1939-1945), als Hauptstadt der slowakisch-sozialistischen-Republik (SSR 1968), der CSSR (1990-1992) und schließlich als Hauptstadt der heutigen Slowakei (seit 1993) zeigen die besondere Bedeutung dieser Stadt in vielen Epochen, die ihre wirtschaftlichen und kulturellen Spuren hinterlassen haben. Die Bedeutung dieser Stadt und ihre Nahe Anbindung nach Wien ließen schon vor Jahrhunderten administrative, kulturelle und wirtschaftliche Strukturen entstehen und sich entwickeln. Als slowakisches Zentrum finden sich in der Hauptstadt alle wichtigen politischen und kulturellen Institutionen.

Bratislava liegt unmittelbar im Dreiländereck Slowakei-Österreich-Ungarn und nur 62 Kilometer von der tschechischen Grenze entfernt. Eine derartige Nähe zu Ihren Nachbarn weißt keine andere Hauptstadt der Welt auf. An der Donau liegend sind Dreiviertel der Stadt im Tiefland und das letzte Viertel auf den Ausläufern der Karpaten. Das Kontinentalklima bereitet trockene und warme Sommer. Von Mai bis September sind Tagestemperaturen von über 20° üblich.

Als Reiseziel bietet die ca. 410.000 Einwohner zählende Hauptstadt auf ca. 367 km² viele Möglichkeiten. Die Altstadt mit ihren kulturellen Einrichtungen, die Donau, die Parkanlagen und die Seen erlauben zu jeder Jahreszeit ein spannendes, abwechslungsreiches und interessantes Programm.

Wirtschaftlich war Bratislava schon immer bedeutsam. Nach der politischen Wende Ende der 80iger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts zog dies auch schnell wieder wichtige multinationale Unternehmen an. Unterstützt wird diese Entwicklung durch die am Ort befindlichen Universitäten, die heute viele internationale Dienstleistungs- und Hightech-Unternehmen anziehen.