Cheb in Tschechien

Cheb / Bezirk Karlsbad / Böhmen / Tschechische Republik

Cheb (vormals Eger) ist geschichtlich durch die unmittelbare Lage an der heutigen deutsch-tschechischen Grenze geprägt. Die Stadt mit ca. 33.000 Einwohnern auf ca. 9,6 km² ist durch ihre lange Geschichte beeinflußt. Heute ist Cheb inmitten des Drei-Bäder-Ecks Karlovy Vary (Karlsbad), Mariánské Lázně (Marienbad) und Františkovy Lázně (Franzensbad) ein Tor von West- nach Mitteleuropa.

Die lange und wechselhafte Geschichte hat viele Spuren in Cheb und ihrer Umgebung hinterlassen. Viele Sehenswürdigkeiten, oft Hintergrund von geschichtlichen Ereignissen und bedeutender Persönlichkeiten sind heute wieder hergerichtet und zumeist öffentlich zugänglich. Die Burgen, die Kirchen und die Landschaft (Egerer Stadtwald) laden zum Verweilen und dem Eintauchen in die Geschichte der Region ein.

Wirtschaftlich ist Cheb heute eine wichtige Schnittstelle zwischen Mittel- und Westeuropa. Ihre günstige infrastrukturelle Lage hat nach dem Fall des kommunistisch geprägten Ostblocks schnell zur Ansiedlung westeuropäischer Unternehmen geführt (Autobahnanbindung E 48 nach Prag, Bratislava und Budapest; Schnellstraße E49 von Chemnitz über Plauen nach Wien; Bahnverbindung von Bayreuth nach Prag, bis Moskau). Inzwischen ist Cheb eine europäisch geprägte, offene und sich dynamisch entwickelnde Grenzstadt.